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Mainzer Rotary Jugendpreis

Mainzer Rotary Jugendpreis


1997 haben die drei Mainzer Rotary Clubs auf Betreiben des damaligen Präsidenten des Rotary Clubs Mainz, Dr. Dieter Römheld, im Bestreben, schulisches und außerschulisches Engagement junger Menschen zu würdigen, den Mainzer Rotary Jugendpreis ins Leben gerufen. Er ist Jugendlichen unter 25 Jahren gewidmet, die sich in Mainz oder Umgebung in Schule oder Ausbildung befinden und über das übliche Maß hinaus für soziale, kulturelle oder wissenschaftliche Zwecke einsetzen, gleichgültig, ob dies offen oder im Stillen geschieht. Der Preis, der bewusst durch sein breites Spektrum Signalwirkung in der Jugend intendiert, wird für besondere Leistungen im Einsatz für Mitmenschen, in Schule, Beruf und Ausbildung sowie in Kirchen und gemeinnützigen Vereinigungen, für Hilfsbereitschaft in Notfällen sowie für besondere Leistungen in Kultur, Wissenschaft oder Wirtschaft vergeben.

Am 14. August 2008 fand die Rotary - Jugendpreisverleihung für das rotarische Jahr 2007/2008 zum 11. Mal im Mainzer Rathaus statt. Neben den Präsidenten und Jugenddienstbeauftragten der drei Mainzer Rotary Clubs waren die Familien der Preisträger, ihre Lehrer und Schuldirektoren gekommen, sowie, einer guten Tradition entsprechend, Oberbürgermeister Jens Beutel. In seiner Ansprache verwies er auf die Bedeutung der Jugendarbeit als eine der wichtigsten Aufgaben von Rotary weltweit. Der Mainzer Rotary-Preis soll Lob, aber auch Ansporn sein für Jugendliche, sich zu engagieren und für andere einzusetzen.

Folgende Preisträger wurden ausgezeichnet:

Einen ersten Preis erhielt Mirjam Skala, ehemalige Schülerin der „Maria Ward-Schule“. Geehrt wurde sie für Ihren Einsatz in ihrem freiwilligen sozialen Jahr in Rumänien, wo sie im Kinderheim und in einem Zentrum für Menschen mit geistiger Behinderung sowie für Obdachlose gearbeitet hat. Außerdem war sie Stufensprecherin in der Oberstufe, hat sich in der Jugendarbeit ihrer Gemeinde wie auch in der Hochschulseelsorge engagiert.

Ein erster Preis ging auch an Fabian Brandl. Als Teamsprecher im Schulsanitätsdienst der „Fritz-Strassmann-Realschule“, Mitglied der Jugendfeuerwehr und der Schulband sowie als Betreuer der „Arbeitsgemeinschaft Mathematik und Naturwissenschaften“ hat er sich auf besondere Weise verdient gemacht.

Einen zweiten Preis erhielt Mirjam Raupp, Schülerin des „Rabanus-Maurus-Gymnasiums“ für ihre hervorragenden Leistungen als Chefredakteurin der Schülerzeitung und für die Gestaltung der Schulgottesdienste.

Ein weiterer zweiter Preis ging an Hamida Chokr von der Grund- und Hauptschule „Am Lemmchen“, die sich als Schulsprecherin überaus engagiert hat und insbesondere für die Weiterführung des Schülercafés verantwortlich ist.

Der Sonderpreis wurde an die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse der freien Waldorfschule Mainz verliehen, die sich über ihre schulischen Projekte hinaus in besonderer Weise für den Tier- und Umweltschutz einsetzen. Unter anderem veranstalten sie Bazare mit selbstgestalteten Sachen. Von dem Erlös übernehmen sie Patenschaften für Delfine sowie andere vom Aussterben bedrohte Tiere und engagieren sich außerdem für die Erhaltung des Regenwaldes.

Ansprechpartner: Herr Lutz Reimer

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